Autobauer
Audi schwächelt in Deutschland

Audi hat im Juni seinen Absatz leicht um 1,3 Prozent gesteigert und auch im ersten Halbjahr mehr Autos verkauft. In Deutschland hat das Unternehmen aber Schwierigkeiten.

HB INGOLSTADT. Die Ingolstädter lieferten im vergangenen Monat 90 023 Autos an die Kunden, wie sie am Dienstag bekannt gaben. Im ersten Halbjahr setzten sie rund 516 000 Fahrzeuge ab - ein Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum wurde vor allem vom asiatischen Markt getragen, der im Juni um 16,6 Prozent auf 13 900 Fahrzeuge zulegte. Im ersten Halbjahr war das Wachstum dort mit 19,9 Prozent auf 78 900 Fahrzeuge sogar noch stärker.

In Deutschland musste Audi dagegen Absatzrückgänge hinnehmen. Im Juni sanken die Verkäufe um 7,2 Prozent auf 22 526 Autos, wie das Unternehmen auf Nachfrage erklärte. Hier mache sich der Modellwechsel beim wichtigen A3 bemerkbar, der erst im Juli verfügbar sei, erklärte eine Sprecherin. Im ersten Halbjahr sanken die Audi-Verkäufe in Deutschland um 3,7 Prozent. Hierfür macht das Unternehmen auch den Modellwechsel beim A4 verantwortlich.

Nach den beiden Wechseln erwartet Audi im zweiten Halbjahr eine deutliche Steigerung der Absatzzahlen. Im vierten Quartal werde man die Früchte der aktuellen Produktoffensive ernten können, erklärte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Audi Chef Rupert Stadler bekräftigte das Ziel des Unternehmens, im laufenden Jahr erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge verkaufen zu wollen: "Das erste Halbjahr war für uns von einschneidenden Modellwechseln geprägt. Dennoch liegen wir bereits zwei Prozent über Plan."

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