Autobauer bekräftigt Absatzziel
BMW verkauft im Juli mehr Autos

Ungeachtet der weltweiten Konjunktureintrübung hat BMW im Juli mehr Autos verkauft. Schwierigkeiten gibt es jedoch in den USA.

HB MÜNCHEN. Der Absatz legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent auf 125 812 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce zu, wie der Münchner Konzern am Donnerstag mitteilte. Im Hauptmarkt USA allerdings gingen die Verkäufe auf bereinigter Basis um 5,7 Prozent auf 28 977 Autos zurück.

Das größte Absatzwachstum erzielte im vergangenen Monat der kleine 1er BMW. Vor allem die neuen Coupe- und Cabrio-Modelle waren gefragt. Insgesamt legte die Kernmarke mit dem weiß-blauen Logo um 2,2 Prozent auf 106 483 Autos zu. Damit übertrafen die Münchner die Konkurrenz aus Stuttgart und Ingolstadt: Daimler verkaufte im Juli 92 700 Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz (minus 1,1 Prozent). Audi lieferte 83 200 Autos (plus 2,5 Prozent) aus.

Bei BMW steigerte die Marke Mini den Absatz um 2,1 Prozent auf 19 227 Kleinwagen. Zudem verkaufte der Konzern 102 Rolls-Royce Phantom, das sind 19 Luxuslimousinen mehr als vor einem Jahr. Alle drei Marken zusammengenommen wuchs der weltweite Absatz im Zeitraum von Januar bis Ende Juli um 4,4 Prozent auf 890 699 Fahrzeuge.

Im Gesamtjahr will BMW mehr als 1,5 Mill. Autos verkaufen und so den Rekordwert des Vorjahres übertreffen. Das Absatzziel stehe, sagte ein Sprecher. Vertriebschef Ian Robertson erklärte, der Konzern werde die Entwicklung der internationalen Automärkte von Monat zu Monat neu bewerten und "gegebenenfalls darauf reagieren". Vor einer Woche hatte BMW wegen der Krise im weltgrößten Automarkt USA sein Gewinnziel radikal gesenkt. Statt 3,8 Mrd. Euro peilt der erfolgsverwöhnte Konzern jetzt nur noch 2,2 Mrd. Euro Vorsteuergewinn an - stabiler Umsatz vorausgesetzt. Doch auch die Erlöse könnten schwächeln, hieß es.

Die Ratingagentur Moody's senkte unterdessen den Ausblick für BMW auf "negativ" von "stabil". Das Langfristrating wurde aber mit der Bewertung "A1" bestätigt.

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