Autobauer
Bewegung bei Opel-Gesprächen

Die Gespräche zwischen der Bundesregierung und Opel über mögliche Staatshilfen für den Rüsselsheimer Autobauer kommen offenbar voran. "Es gibt erste Konzepte", sagte am Freitag eine Sprecherin der Wirtschaftsministeriums.

HB BERLIN. "Es werden verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Szenarien in den Gesprächen diskutiert." Dabei werde naturgemäß die Entwicklung in den USA, wo der Opel Mutterkonzern General Motors derzeit um staatliche Milliardenhilfen ringt, aufmerksam beobachtet.

"Es werden Vorbereitungen getroffen, die für alle Fälle ein Handeln (der Bundesregierung) möglich machen", sagte die Sprecherin. Zur Frage, ob inzwischen auch eine Trennung Opels vom GM-Konzern diskutiert wird, wollte sie nichts sagen. Sie verwies lediglich auf die laufenden Gespräche im Bürgschaftsausschuss des Ministeriums. Sie unterstrich aber, es werde über "alle Möglichkeiten" gesprochen. Das beinhalte auch die Vorbereitung für Restrukturierungsmaßnahmen des Mutterkonzerns, sofern es dazu komme. "Sobald alle Rahmendaten klar sind, wird eine Entscheidung der Bundesregierung erfolgen."

Die Bundesregierung sei bereit, noch vor Weihnachten über Staatshilfen für Opel zu entscheiden, sofern die Voraussetzungen dafür vorlägen, sagte die Sprecherin. Dazu sei dem Unternehmen ein Fragenkatalog vorgelegt worden. In Regierungskreisen hieß es, es sei eher unwahrscheinlich, dass noch vor Weihnachten entschieden werde. Grund sei, dass für Opel selbst noch nicht absehbar sei, wie sich die Lage beim Mutterkonzern GM entwickle und welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Im Gespräch sei derzeit ein Opel-Kredit für Forschungsinvestitionen von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und eine Rückverbürgung über die Bundesregierung.

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