Autobauer
BMW dementiert Interesse ans Staatshilfe

Der Automobilhersteller BMW will ohne Finanzspritzen des Bundes durch die Absatzkrise kommen. Das stellte das Unternehmen am Montag als Reaktion auf entsprechende Medienberichte vom Wochenende klar.

HB MÜNCHEN. "Die BMW Group strebt derzeit keinerlei Staatshilfen aus dem Deutschland-Fonds an", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge hatte BMW bei der staatlichen Bankengruppe KfW Informationen für einen Kredit aus dem Deutschlandfonds der Bundesregierung eingeholt.

Lediglich mögliche Bürgschaften aus dem Bankenrettungsfonds Soffin für die hauseigene BMW-Bank würden geprüft. Auch hier bestehe wegen der mittlerweile besseren Refinanzierungsbedingungen am Markt aber kein Bedarf, stellte der Sprecher klar. BMW halte sich diese nur offen, sollten Wettbewerber Bürgschaften in Anspruch nehmen.

Wegen der schwierigen Lage am Kapitalmarkt hatte BMW vor wenigen Tagen bereits angekündigt, die Finanzkraft seiner Banktochter stärker für sein Kerngeschäft nutzen zu wollen. Die milliardenschweren Einlagen der BMW Bank soll künftig häufiger als bisher auch zur Finanzierung des übrigen Geschäfts genutzt werden. Derzeit leitet der Konzern die notwendigen Schritte ein, um die Lizenzen für die Verwendung der Gelder zu erhalten.

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