Autobauer
BMW: Kurzarbeit auch im April und Mai

Es gibt erneut eine schlechte Nachricht von BMW. Und diesmal trifft es die Mitarbeiter: Der Münchener Autobauer weitere die Kurzarbeit massiv aus. Betroffen sind über 8000 Mitarbeiter.

HB MÜNCHEN. Der Autobauer BMW weitet die Kurzarbeit aus. Wegen der Absatzflaute werde in den Werken Dingolfing und Regensburg auch im April und Mai die Produktion zeitweise ruhen, sagte ein Konzernsprecher. Die Größenordnung falle in etwa so aus wie im Februar und März. In diesen beiden Monaten wollte der Konzern 26 000 Beschäftigte in Dingolfing, Regensburg, Landshut und Berlin in Kurzarbeit schicken und so rund 38 000 Autos weniger bauen.

Details zur Ausweitung der Kurzarbeit wollte der Sprecher nicht nennen und verwies auf die Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch. Eine Sprecherin des Regensburger Werkes sagte der Online-Ausgabe der „Mittelbayerischen Zeitung“, an dem Standort, wo unter anderem die 1er- und 3er-Reihen gebaut werden, werde die Fertigung vom 11. bis 18. April gestoppt.

Betroffen seien etwa 8000 der 9000 Mitarbeiter. Im Werk Dingolfing werden der 5er, 6er und 7er gebaut. Dort schickte BMW bisher 15 000 von rund 20 000 Beschäftigten in Kurzarbeit. Für das Komponentenwerk Landshut, wo bislang 2700 Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen waren, laufen dem Sprecher zufolge noch Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern.

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