Autobauer
Daimler verkauft 25 Prozent weniger Autos

Der Pkw-Absatz des Automobilherstellers Daimler ist im Februar erneut drastisch zurückgegangen. Weltweit wurden mit 72 200 Fahrzeugen gut 25 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor. Mercedes geht es besonders schlecht.

HB STUTTGART. Dabei fiel der Rückgang bei der Kernmarke Mercedes-Benz erneut stärker aus. Hier betrug das Minus fast 28 Prozent auf 63 600 Fahrzeuge. Die Verkäufe der Kleinwagenmarke smart gingen um knapp zwei Prozent auf 8 600 Einheiten zurück.

Weltweit sank die Nachfrage außer in China in allen Regionen. Am stärksten gingen die Verkäufe in Westeuropa zurück. Dort betrug das Minus mehr als 32 Prozent auf 38 800 Einheiten. Auf Deutschland entfielen davon 18 400 Fahrzeuge, ein Rückgang von mehr als 26 Prozent. In den USA wurden Einbuße von fast 21 Prozent auf 15 600 Einheiten verzeichnet. Einziger Lichtblick ist derzeit der chinesische Markt mit einer Steigerung von mehr als 17 Prozent auf 3 000 Pkw.

Die Daimler-Aktie legte im Nachmittagshandel um fast vier Prozent zu und notierte als stärkster Wert im Dax bei 18,84 Euro. Im Januar war der Absatz der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach um fast ein Drittel zurückgegangen. Dabei wäre der Rückgang noch herber ausgefallen, hätte nicht die Marke smart um mehr als drei Prozent zugelegt.

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat bereits angekündigt, im Gesamtjahr werde der Absatz unter dem des Vorjahres bleiben. Für die gesamte Branche rechnet der Manager mit einem Rückgang um zehn Prozent. Auf eine Belebung der Märkte hofft Zetsche zum Jahresende. 2010 könnte es dann wieder eine Absatzsteigerung geben.

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