Autobauer
Fiat stellt Opel-Werk Kaiserslautern infrage

Der Fiat-Chef wollte in Berlin auch Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier und Kanzleramtsminister Thomas de Maizière treffen. Neben Fiat will auch der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna zusammen mit einem russischen Partner bei Opel einsteigen.

Zu Guttenberg betonte, die Bundesregierung sei auch im Interesse der Arbeitnehmer an einer langfristigen Lösung interessiert. Dies habe er auch Marchionne deutlich gemacht. Der Fiat-Chef habe versichert, dass "dass das seinen Zielsetzungen entsprechen würde".

Ebenfalls am Montag hatte Opel-Vorstandschef Hans Demant gesagt, das Unternehmen arbeite derzeit auch an einem eigenen Konzept, um alle deutschen Werke zu erhalten und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. In internen Gruppen werde bei Opel diskutiert, mit welchem Beitrag die Mitarbeiter die Zukunft des Unternehmens sichern könnten, erläuterte Demant beim Besuch von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Opelwerk in Eisenach.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende in Thüringen, Christoph Matschie, äußerte sich derweil skeptisch im ZDF-Morgenmagazin zu einem Fiat-Engagement bei Opel. Fiat sei selbst hoch verschuldet, die Produktpalette überschneide sich komplett. "Da muss man sehr genau hinschauen und klar fragen, kann Fiat Opel wirklich retten."

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