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Gewinneinbruch bei Daimler-Partner BYD

Der Gewinn des chinesischen Autobauers BYD wird immer kleiner. Schon in den ersten drei Monaten brach er um 84 Prozent ein - der Umsatz sank im 2.Quartal um acht Prozent.
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Ein Model bei einer Autopräsentation von BYD. Quelle: dapd

Ein Model bei einer Autopräsentation von BYD.

(Foto: dapd)

PekingBeim chinesischen Autobauer BYD Co. ist der Gewinn in den ersten sechs Monaten wegen auslaufender Steuervergünstigungen für kleine Autos kräftig eingebrochen. Wie der Partner von Daimler am Mittwoch mitteilte, wird für den Berichtszeitraum mit einem Gewinnrückgang auf 121,1 Millionen (rund 13,4 Mio Euro) bis 363,2 Millionen Yuan gerechnet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte BYD noch einen Überschuss von 2,42 Milliarden Yuan ausgewiesen. Bereits in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres war der Gewinn um 84 Prozent gefallen.

Die frechsten Auto-Kopien der Chinesen
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Kaum eine Stadt ist so schrill und turbulent wie Schanghai. Und wie in den Straßen der chinesischen Boomtown ging es im April auch auf der Automesse zu. Während die Industrie überall das Klagelied der Krise anstimmt und die Branchengipfel andernorts zu nüchternen Pflichtübungen geworden sind, ist der chinesische Drache weiter auf dem Höhenflug: Schillernde Shows, Heerscharen von Messehostessen und laut wummernde Musik prägten die Stimmung auf der Auto Schanghai. Doch viele der Autos, die von chinesischen Anbietern gezeigt wurden, kamen Messegästen aus dem Westen verdächtig vertraut vor. Eine kleine Rückschau über Kopien und Originale ... Foto: Rolly-Royce läßt grüßen: Das Topmdell GE vom chinesischen Autokonzern Geely war eine der dreistesten Designkopien (AP)

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Viele der in Schanghai gezeigten Autos kommen Messegästen aus dem Westen verdächtig vertraut vor. Denn nicht nur über die offiziellen Lizenzen für lokale Partner werden altbekannte Europäer und Japaner wie der Mazda 2, der Fiat Multipla oder der Honda Accord in China recycelt oder wie der nagelneue Opel Insignia als Buick Regal einfach unter anderem Namen angeboten ... Foto: Kennt man diese Scheinwerfer-Form und Frontgestaltung nicht schon von der alten E-Klasse? Der chinesische Hersteller BYD nennt dieses Cabrio schlicht S8 (AP)

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... Nach wie vor sind die Chinesen auch Meister im Kopieren: Deshalb erinnern viele neue Stadtflitzer an den Smart oder den Toyota iQ. Der Roewe 550 trägt das Gesicht des VW Eos, bei Brilliance steht noch vor dem Marktstart des Originals eine Imitation des VW Up, und der Hover M3 sieht aus wie eine freizügige Blaupause des Skoda Yeti ... Foto: Zum Vergleich: Oben der Chery Riich M1, unten der Toyota Yaris (Reuters)

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Doch das mit Abstand frechste Plagiat ist der Geely GE, der einem Rolls-Royce wie aus dem Gesicht geschnitten ist und sogar eine geflügelte Schönheit über dem Grill trägt. Allerdings ist die angeblich von einer chinesischen Teedame inspiriert und nicht etwa von einer britischen Skulptur. Skrupel haben die Chinesen wegen der frappierenden Ähnlichkeit nicht ... Foto: Reuters

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... Skrupel haben die Chinesen wegen der frappierenden Ähnlichkeit nicht: "Wenn die Kunden den Wagen annehmen, dann werden wir 1 000 Stück im Jahr bauen", sagt ein Geely-Firmensprecher und geht von einem Preis von umgerechnet rund 100 000 Euro aus - ein Bruchteil dessen, was der echte Rolls-Royce in China kostet.Foto: Reuters

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... Und bei den Formen der Fahrzeuge ist noch längst nicht Schluss. Warum ein neues Logo entwickeln, wenn es schon ein erfolgreiches gibt?, fragt sich der Chinese. Oben ein Foto vom Bentley-Messestand und unten zum Vergleich das Enblem des Herstellers Riich.Foto: Reuters

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Weiter gehts beim (kopierten) Kompakt- und Lifestyle-Design: Oben der Lifan Motors 320, unten, als Original, der Mini von BMW ... Foto. Reuters

BYDs Fahrzeugverkäufe sind bis Juni den elften Monat in Folge gesunken. Während die Autonachfrage in China im Juni laut der China Association of Automobile Manufacturers zulegte, ging die Nachfrage bei BYD auch wegen der Konkurrenz neuer Modelle von General Motors und Nissan in dem Monat um acht Prozent zurück. Daimler und BYD arbeiten beim Bau von Elektroautos zusammen. Nach bisherigen Angaben soll das Elektroauto 2013 auf den größten Automarkt der Welt in China kommen.

  • dpa
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