Autobauer hofft auf erfolgreichen Anlauf der A-Klasse
Neues Absatzminus bei Mercedes-Benz

Die Mercedes-Gruppe hat ihren Absatz im Oktober weltweit gesteigert. Die Verkaufszahlen der Kernmarke Mercedes-Benz hinken allerdings auch nach zehn Monaten hinter dem Vorjahresniveau her. Der Stuttgarter Autobauer hofft nun auf einen erfolgreichen Anlauf der neuen A-Klasse.

HB STUTTGART. Von der Marke Mercedes-Benz seien im Oktober weltweit 90 000 Einheiten abgesetzt worden, zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte Daimler-Chrysler am Montag in Stuttgart mit. Die Mercedes Car Group, zu der auch die Kleinwagenmarke „Smart“ und das Luxusgefährt Maybach gehören, verbuchte auf Grund steigender Absatzzahlen des viersitzigen „Smart forfour“ im abgelaufenen Monat aber ein Absatzplus von 2,7 % auf 105 200 Einheiten.

Von Januar bis Oktober hat die seit 1. Oktober von Eckhard Cordes geführte Mercedes Car Group 977 700 Fahrzeuge verkauft, 3,5 % weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bis zum Jahresende will Daimler-Chrysler den Rückstand aber noch aufholen und den Vorjahresabsatz von 1,2 Mill. Stück leicht übertreffen. Hoffnung macht dem Konzern dabei der zuletzt schwache deutsche Markt, auf dem im Oktober aber wieder acht Prozent mehr Pkw mit dem Stern ausgeliefert wurden. Zu dem erwarteten Absatzplus beitragen sollen die Anläufe mehrerer Mercedes-Baureihen, allen voran der A-Klasse. Das Kompaktmodell sei im Oktober 15 700 Mal verkauft worden, ein Zuwachs von 21 % zum Vorjahreszeitraum. Auch die neue C-Klasse soll 2004 besser abschneiden als im vergangenen Jahr. Die Produktion sei voll ausgelastet, die Verkaufszahlen seien in den ersten zehn Monaten um vier Prozent gestiegen, teilte Daimler-Chrysler mit.

Die „Smart“-Kleinwagenmodelle wurden im Oktober weltweit 15 200 Mal an die Kunden ausgeliefert. Das sei mit einem Plus von 44 % der beste Verkaufsmonat seit der Einführung im Jahr 1998 gewesen, hieß es. Von 113 400 Einheiten in den zehn Monaten bis Oktober entfielen 31 000 auf den „forfour“, der das hart umkämpfte Kompaktsegment erobern soll. Cordes hatte sich hinter die defizitäre Marke gestellt, nachdem Finanzvorstand Manfred Gentz Smart in der vergangenen Woche in Frage gestellt hatte.

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