Autobauer
Peugeot liebäugelt mit chinesischem Partner

Der französische Autokonzern Peugeot will international bekannter werden. Dafür hat das Unternehmen einem Medienbericht zufolge einen Einstieg chinesischer Investoren ausgelotet.
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ParisPeugeot erwägt einem Pressebericht zufolge einen Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng. Der französische Autobauer habe zwei Banken damit beauftragt, eine Kapitalverbindung zu prüfen, berichtete die Wirtschaftszeitung "Les Echos" am Dienstag. Auf dem Tisch lägen verschiedene Optionen. Ziel sei es, die internationale Präsenz von Peugeot auszubauen und zugleich an der aktuelle Allianz mit General Motors (GM) festzuhalten. Der US-Konzern ist der zweitgrößte Aktionär hinter der Peugeot-Familie.

Dem Blatt zufolge bestünde eine Möglichkeit darin, dass sich Dongfeng im Zuge einer Kapitalerhöhung direkt bei Peugeot einkauft. Der Nachteil daran sei allerdings, dass dieser Schritt wahrscheinlich GM verärgern würde. Eine andere Option sei die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens Peugeot-Dongfeng, das sich auf die Schwellenländer konzentrieren würde. In diesem Fall würde der französische Konzern den Chinesen Geschäftsteile abgeben und dafür Geld erhalten, hieß es. Der Vorteil dieser Variante sei, dass die Allianzen mit GM und Dongfeng getrennt blieben.

Ein Peugeot-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Er sagte lediglich: "Wir suchen dauernd nach neuen Möglichkeiten, wie wir unsere Partnerschaft mit Dongfeng weiterentwickeln und festigen können."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Autobauer: Peugeot liebäugelt mit chinesischem Partner"

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  • GM verärgern?
    Was besseres könnte Peugeot denn schon passieren??
    Die Saab- Tragödie alleine schon müsste dem Letzten die Augen öffnen.
    Die GM- Nullen gehören abgehalftert.
    Nichts als Schaden und Unheil haben diese Prototypen von Kundenignoranten und Missmanager über die Industrie gebracht. Funktionierende Unternehmen aufgekauft und verhunzt, um den eigenen Billigstrümpel weiterhin den dumm verkauften Kunden unterjubeln zu können.

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