Autobauer präzisiert frühere Aussagen
Rohstoffpreise belasten BMW und VW

Der Münchener Autobauer BMW rechnet aufgrund der hohen Rohstoffpreise mit steigenden Belastungen und hat jetzt präzisiert, was das für das Unternehmen bedeutet. Bei Konkurrent Volkswagen sieht es ähnlich aus.

HB HAMBURG. Die Kosten für Rohstoffe dürften zwölf Prozent höher ausfallen als im Vorjahr, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und präzisierte damit frühere Aussagen.Konzernchef Norbert Reithofer hatte auf der Hauptversammlung im März bereits von höheren Belastungen gesprochen. 2007 schlugen höhere Preise für Stahl oder Aluminium mit 288 Mill. (Vorjahr: 178) Mill. Euro zu Buche.

Auch Europas größter Autobauer Volkswagen rechnet aufgrund der steigenden Rohstoffpreise mit höheren Belastungen. Der Konzern verstärke derzeit seine Anstrengungen bei der Einsparung von Materialkosten, sagte ein Sprecher am Dienstag in Wolfsburg. „Aus heutiger Sicht werden die daraus resultierenden Effekte die aktuellen Marktpreisforderungen nicht kompensieren“, fügte er allerdings hinzu.

Volkswagen ist wie andere Autobauer durch langfristige Verträge etwa mit Stahllieferanten gegen Preisschwankungen abgesichert. Mit dem Auslaufen solcher Verträge können Lieferanten höhere Preise durchsetzen.

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