Autobauer
Prinzip Hoffnung bei BMW und Daimler

Die heute vorgelegten Absatzzahlen von BMW und Daimler waren noch einmal trist. Aber eine rege Nachfrage nach ihren neuen Modellen lässt die beiden Nobelautobauer optimistischer in die Zukunft blicken. Audi macht ihnen aber weiter vor, wie es auch jetzt schon geht.

HB FRANKFURT. Zwar verbuchten beide Konzerne - anders als etwa Konkurrent Audi - auch im Juli einen Absatzrückgang. Doch verwiesen sowohl die Münchner als auch die Stuttgarter am Freitag auf Stabilisierungstendenzen vor allem in Westeuropa, wo die Kunden lange Zeit einen Bogen um die Autos der Oberklasse machten. Der Nachfrageboom aus China hält dagegen weiter an.

BMW brachte im vergangenen Monat weltweit 109 923 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an den Mann und an die Frau. Das waren fast 13 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten wurde der Absatzrückgang jedoch weiter eingegrenzt, denn zu Jahresbeginn hatte BMW noch Einbrüche von knapp einem Viertel verzeichnet.

Von ihrer Kernmarke BMW verkauften die Münchner im Juli 90 597 Autos, ein Minus von 15 Prozent. Nach Konzernangaben widersetzten sich aber einige Modelle diesem Negativtrend. Als Kassenschlager nannte das Unternehmen etwa die 7er-Reihe, die deutlich zulegen konnte. Auch der im Mai gestartete neue Z4 sowie der X6 seien auf große Resonanz gestoßen. Im Herbst kommen weitere neue Modelle auf den Markt, was BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson zuversichtlich stimmt. Er sprach von einem weiteren Aufwärtstrend beim Konzernabsatz, der zu erwarten sei.

Daimler verkaufte im Juli insgesamt elf Prozent weniger Pkw seiner Markengruppe Mercedes-Benz Cars als ein Jahr zuvor. Insgesamt lieferte der Konzern von den Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach weltweit 93 900 Fahrzeuge aus. Bei der Kernmarke Mercedes-Benz lag der Absatz bei 83 500 Autos und damit zehn Prozent unter Vorjahr. Vertriebschef Klaus Maier verwies vor allem auf den Erfolg der neuen E-Klasse. "Seit der Markteinführung im Frühjahr haben wir über 40 000 Modelle an Kunden ausgeliefert." Auch die neue Generation der S-Klasse lasse auf ein Anziehen der Geschäfte hoffen. In den kommenden Monaten sei daher mit einer weiteren Absatzstabilisierung zu rechnen.

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