Autobauer
PSA-Chefin will mehr mit Chinesen kooperieren

Bei Verhandlungen mit Chinesen über einen Einstieg von Dongfeng will die PSA-Chef Varin nichts ausschließen. Finanziell sei das Unternehmen gut aufgestellt. Dennoch gibt es Tabus für die Partnerschaft.
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ParisDer angeschlagene Autobauer PSA Peugeot Citroën sieht sich bei seinen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng nicht unter Druck. „Wir sind in keiner finanziellen Notlage“, sagte PSA-Chef Philippe Varin in einem Interview der Tageszeitung „Die Welt“ (Samstag). „Wir können uns also die Zeit nehmen, die wir brauchen, um das beste industrielle Projekt für unsere Zukunft zu definieren.“

Grundsätzlich sei eine stärkere Kooperation mit Dongfeng eine sinnvolle Idee, betonte Varin. „Wir schauen uns derzeit verschiedene Möglichkeiten an, wie wir die Partnerschaft auf die nächste Ebene bringen. Da schließe ich nichts aus.“ PSA werde aber nichts tun, was den US-Partner General Motors (GM) verärgern würde, sagte Varin. Die zwei Partnerschaften funktionierten unabhängig voneinander.

In den vergangenen Wochen hatten sich Gerüchte gehäuft, dass bei PSA eine Kapitalerhöhung anstehen könnte. Demnach könnten sich sowohl Peugeots chinesischer Partner Dongfeng als auch der französische Staat mit neuen PSA-Anteilen eindecken. Nach unbestätigten Medienberichten geht es um ein Volumen von bis zu drei Milliarden Euro, mit denen die Franzosen ihre Zukunftsprojekte finanzieren wollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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