Autobauer
Renault fährt dickes Minus beim Umsatz ein

Frankreichs Nummer zwei hat das dritte Quartal mit einem kräftigen Umsatzrückgang abgeschlossen. Analysten hatten Renaults Lage zuvor zu positiv eingeschätzt. Aber es gibt auch gute Nachrichten für den Autobauer.
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ParisDer angeschlagene französische Autobauer Renault muss einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen. Im dritten Quartal des Jahres konnte Frankreichs Nummer zwei knapp acht Milliarden Euro umsetzen. Nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag in Boulogne Billancourt entspricht das einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Analysten hatten dagegen mit einer Umsatzsteigerung auf 8,5 Milliarden Euro gerechnet. In der Autosparte sank der Umsatz noch deutlicher um 3,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Vergleich um 3,1 Prozent auf 614.888 Fahrzeuge. Renault sieht als Gründe dafür den Erfolg der neuen Modelle Clio, Sandero und Captur.

Laut des Autobauers haben die steigende Auslieferungen und höhere Preise nicht ausgereicht, den negativen Effekt schwacher Währungen in Südamerika auszugleichen.

Der VW-Rivale hält dennoch an der Prognose für das gesamte Jahr 2013 fest. Danach rechnet Renault in der Autosparte mit einem Plus beim Umsatz und mit einem operativen Gewinn.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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