Autobauer
Stellenabbau könnte für Chrysler teurer werden

Dem US-Autobauer Chrysler drohen bei seinen geplanten Stellenkürzungen höhere Kosten als bislang erwartet. Möglicherweise muss die ehemalige Daimler-Tochter ihr Abfindungsangebot aufstocken.

HB DETROIT. Nach Ansicht der Gewerkschaft UAW werden wohl weniger als die vom Konzern angestrebten 10 000 Mitarbeiter das derzeit vorliegende Abfindungsangebot annehmen. Dazu sei die Lage der US-Wirtschaft einfach zu unsicher, sagte UAW -Vizepräsident General Holiefield am Mittwoch. "Arbeitsplätze sind nicht so einfach zu finden." Daher sei es möglich, dass der im Sommer von der Investmentfirma Cerberus übernommene Autobauer sein Angebot nachbessern müsse.

Die Stellenstreichungen sind Teil eines Programms, mit dem Chrysler seine Absatzkrise in den USA überwinden will. Der Konzern kündigte im November an, zusätzlich zu dem schon zuvor genannten 13 000 Stellen bis zu 10 000 Arbeitsplätze in der Produktion und 1 000 Stellen in der Verwaltung zu streichen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%