Autobauer
Suzuki muss Gewinneinbruch hinnehmen

Der Trend bei den japanischen Autobauern setzt sich fort: Suzuki hat wie schon vergangene Woche Mazda und Mitsubishi einen kräftigen Gewinneinbruch im zweiten Quartal hinnehmen müssen.

HB TOKIO. Die Absatzkrise auf dem Automarkt und eine starke Landeswährung haben beim japanischen Autohersteller Suzuki zu einem drastischen Gewinneinbruch geführt. Trotz eines erfolgreichen Indien-Geschäfts reduzierte sich das Nettoergebnis im ersten Quartal von April bis Juni um 92 Prozent auf umgerechnet 16 Mio. Euro (2,14 Mrd. Yen), wie der kleinere Konkurrent von Honda und Nissan am Montag mitteilte. Der Umsatz ging um 37 Prozent auf rund 4,3 Mrd. Euro zurück. Das operative Ergebnis fiel um 80 Prozent auf 55 Mio. Euro. Analysten hatten jedoch im Schnitt mit einem noch stärkeren Minus auf 21 Mio. Euro gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2009/2010 erwartet der viertgrößte Autohersteller Japans und neuntgrößte Autobauer der Welt weiterhin ein operatives Ergebnis von 70 Mio. Euro und einen Gewinn von 37 Mio. Euro. Suzuki kontrolliert über seine Tochter Maruti Suzuki India etwa die Hälfte des indischen Automarktes. Beim Rivalen Daihatsu Motor brach das operative Ergebnis von April bis Juni um 73 Prozent auf 37 Mio. Euro ein. Aufgrund eines besser als erwartet ausgefallenen Umsatzes und Sparmaßnahmen erhöhte das Unternehmen seinen Ausblick für das erste Halbjahr.

In der vergangenen Woche hatten bereits Honda und Nissan ihre Quartalszahlen veröffentlicht und unerwartet Gewinne bekanntgegeben. Diese kamen zumeist durch rigorose Kostensparmaßnahmen und nicht durch eine höhere Nachfrage zu Stande. Am Dienstag wird Branchenführer Toyota seine Bilanzdaten präsentieren.

Suzuki legte seine Bilanzdaten erst nach Börsenschluss vor. Die Aktien waren zuvor um 1,3 Prozent gestiegen.

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