Autobauer Volvo peilt auch 2017 Rekordabsatz an

Der Autobauer Volvo hat den operativen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 1,2 Milliarden Euro gesteigert. Vorstandschef Håkan Samuelsson sagt nun ein weiteres Rekordjahr beim Absatz voraus.
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Für das schwedische Unternehmen zahlt sich die Verbindung mit der chinesischen Einstiegsmarke Geely bisher aus. Quelle: AP
Volvo

Für das schwedische Unternehmen zahlt sich die Verbindung mit der chinesischen Einstiegsmarke Geely bisher aus.

(Foto: AP)

StockholmDer Autobauer Volvo erwartet angesichts neuer Modelle dieses Jahr einen Rekordabsatz. „Die neuen Modelle sind erfolgreich, der Absatz auf Rekordniveau und die Gewinne deutlich höher“, erklärte der Vorstandschef des zum chinesischen Geely-Konzern gehörenden Unternehmens, Håkan Samuelsson, am Mittwoch. „Angesichts dessen sage ich voraus, dass 2017 ebenfalls ein Rekordjahr beim Absatz wird.“ Im vergangenen Jahr verkaufte das schwedische Unternehmen mehr als 534.000 Autos. Mittelfristig sollen es 800.000 sein.

Der operative Gewinn kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 11,0 Milliarden Kronen (rund 1,2 Milliarden Euro). 2015 waren es 6,6 Milliarden Kronen. Der Umsatz erhöhte sich auf knapp 181 Milliarden von 164 Milliarden Kronen.

Was am Volvo S60 Cross Country gefällt – und was nicht
Edel in Optik und Akustik
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Auch von der hinteren Sitzreihe aus betrachtet kann das etwas betagte Design seinen Charme versprühen, Klavierlackakzenten und Zierleisten in Alu-Optik sei Dank. Was auf den Bildern nicht zu sehen ist, ist der Klang der Harman/Kardon-Lautsprecher. Mit insgesamt 650 Watt Leistung sind sie über jeden Zweifel und jedes Störgeräusch erhaben. Ohne ihre Hilfe ist das Nageln des Selbstzünders vor allem beim Kaltstart nicht zu überhören.

Die Limousine, die keinen Asphalt braucht
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Wer gerne ausgetretene Pfade verlässt, wird auf den tadellosen Allradantrieb (AWD) des S60 Cross Country nicht verzichten wollen. Den gibt es aber nur für die beiden größten Benziner- (T5) und Diesel-Motorisierungen (D4).

Ganz schön schräg, aus jeder Perspektive
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Der entscheidende Hinweis, warum dieser Schwede so eine gute Figur abseits des Asphalts macht, findet sich rechts am Heck: D4, das heißt drehmomentstarker Diesel mit bis zu 440 Newtonmeter Drehmoment. Und AWD heißt: Die Elektronik verteilt die maximal 190 PS intelligent an die Räder, wo sie gerade gebraucht werden. Dabei sieht das Gesamtpaket kein bisschen nach „Geländewagen“ aus.

Sensible Software
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Die Start-Stopp-Automatik des Feld-Schweden ist besonders eifrig bei der Sache: Sie schaltet den Motor schon ab, noch ehe der Wagen ganz steht. Was besonders umweltbewusst wirkt, macht es in der Praxis beinahe unmöglich, den Wagen vor einer roten Ampel langsam ausrollen zu lassen. Vor allem im innerstädtischen Berufsverkehr ist der Motor dann oft schneller aus als nötig.

Alles gut im Griff und im Blick
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Das griffige Lederlenkrad hat einen sehr guten individuellen Verstellbereich und zeigt zwar viele Knöpfe und Schalter, aber diese sind sinnvoll gruppiert. Auch die mitdrehenden Schaltwippen hinter dem Volant sind gut erreichbar.

Nordische Sachlichkeit
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Das Cockpit ist klar gegliedert, alles Wesentliche wird schnell erfasst. Ein Tacho, der weit über 240 hinausgeht, war allerdings in der von uns gefahrenen 190-PS-Diesel-Version eines der ganz wenigen angeberischen Elemente dieses Volvos. Offiziell ist bei 210 Stundenkilometer Schluss, ab 190 wird die Vmax-Jagd aber zum zähen Unterfangen.

Blick ins Cockpit
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Was erlebt man, wenn man auf den Startknopf drückt? Ein erschreckend lautes Motorgeräusch, solange der D4 noch kalt vor sich hin werkelt. Die Dämmung könnte besser sein. Auch gut zu erkennen: Das matte Plastik rund um den Monitor zieht dunkel schimmernde Fingerabdrücke magisch an.

Die Zhejiang Geely Holding Group hatte Volvo vor sechs Jahren für 1,8 Milliarden Dollar von Ford übernommen. In der Branche sorgte das für Skepsis: Die Erfolgschancen einer Verbindung der Premiummarke aus Europa mit der chinesischen Einstiegsmarke wurden als nicht sehr hoch eingestuft. Für Volvo zahlt sie sich bislang allerdings aus.

  • rtr
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