Autobranche
Abwrackprämie rettet Audi Absatzbilanz

Audi hat im März weltweit rund ein Zehntel weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Zehn Prozent Absatzminus hört sich schlimm ab, ist aber im Vergleich zu anderen Premium-Autobauern nicht dramatisch.

HB INGOLSTADT/MÜNCHEN. Die Abwrackprämie hat dem Autobauer Audi die Absatzbilanz für das erste Quartal gerettet. Wie das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mitteilte, wurden zwischen Januar und Ende März in Deutschland gut 54 000 Fahrzeuge verkauft.

Dies waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein durch die Abwrackprämie seien 13 000 Autos zusätzlich verkauft worden, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Im März wurden gut 21 000 Fahrzeuge abgesetzt, dies waren 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Weltweit sah es allerdings schlechter aus. Hier gingen die Verkäufe im März erneut deutlich zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gaben sie um knapp elf Prozent auf 90 400 Einheiten nach. Damit setzte sich zwar der Abwärtstrend seit Anfang des Jahres fort, der Rückgang fiel aber nicht so stark aus wie zu Jahresbeginn. Im Januar war der Absatz um mehr als 28 Prozent eingebrochen, im Februar um elf Prozent. Für das Gesamtjahr 2009 rechnen die Ingolstädter bislang mit einem Minus von etwa zehn Prozent.

In Westeuropa gab der Absatz um knapp 13 Prozent auf 61 200 Autos nach. Wegen des insgesamt schwächeren Marktes kletterte aber der Marktanteil von 4,1 Prozent im Vorjahr auf 4,3 Prozent. Vor allem der neue, kleine Geländewagen Q5 schob die Verkaufszahlen zumindest etwas an.

In den USA lag das Minus bei fast 20 Prozent. Hier wurden gut 6400 Fahrzeuge verkauft. Deutlich besser lief es dagegen in Fernost. In der Region Asien-Pazifik lagen die Verkaufszahlen mit rund 15 600 etwa fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Vor allem in China zog die Nachfrage an. „Ein Erfolg, der vor allem der neu eingeführten Langversion des Audi A4 zu verdanken ist“, hieß es in der Mitteilung von Audi.

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