Autobranche
Audi rüstet deutsche Standorte auf

Fast zwei Milliarden Euro will der Autohersteller Audi in deutsche Standorte investieren. Vor allem Ingolstadt und Neckarsulm sollen profitieren. Und damit ist noch lange nicht Schluss.
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HB INGOLSTADT. Der Autobauer Audi investiert trotz der Branchenkrise massiv in seine deutschen Standorte. Im laufenden Jahr und 2010 wolle der Hersteller für die Werke Ingolstadt und Neckarsulm rund 1,9 Mrd. Euro ausgeben, sagte Audi-Finanzvorstand Axel Strotbek der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". 920 Mio. Euro seien für den Standort Ingolstadt bestimmt, 970 Mio. Euro für Neckarsulm. Zuvor hatte auch Daimler angekündigt, in diesem und im nächsten Jahr rund drei Mrd. Euro in seine deutschen Standorte stecken zu wollen.

Auch in der Krise hat die Volkswagen-Tochter Audi dem Bericht zufolge seine Mitarbeiterzahl kaum reduziert. Ende September vergangenen Jahres hatte Audi weltweit 58 574 Beschäftigte, Ende September 2009 waren es 58 354 Mitarbeiter, wie Strotbek der Zeitung sagte. Audi habe in diesem Jahr entschieden, zusätzlich 400 Ingenieure einzustellen, die Zahl der Auszubildenden stieg auf 722.

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