Autobranche
Autozulieferer Stankiewicz wendet Insolvenz ab

Die drohende Insolvenz des Autozulieferers Stankiewicz ist abgewendet. Banken, Kunden, Lieferanten und Unternehmensvertreter hätten sich darauf verständigt, ein gemeinsames Konzept zur Fortführung des Geschäftsbetriebes zu entwickeln.

HB HANNOVER. Bereits am Freitag sei die Auszahlung von ausstehenden Löhnen und Gehältern angewiesen worden. Die Zustimmung aller Beteiligten solle nun eingeholt werden, um die Lösung kurzfristig umsetzen zu können. Weitere Details nannte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Celle zunächst nicht.



Der niederländische Finanzinvestor Gilde als Eigentümer erklärte, sich an der Rettungsaktion auch finanziell zu beteiligen. "Maßgeblich zur Rettung hat aber beigetragen, dass Banken und Autohersteller Stankiewicz maßgeblich entgegenkommen", sagte ein Gilde-Vertreter. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hatte vergangene Woche erklärt, das Land stehe erst mit Bürgschaften zur Stelle, wenn die Eigentümer eigene Mittel aufbrächten. "Es gibt keinen neuen Stand", sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums dazu.

Stankiewicz stellt unter anderem Schallisolierungen für gehobene Pkw her. Von einer Insolvenz des Zulieferers wären auch Volkswagen, Audi, BMW und Daimler betroffen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte erklärt, Stankiewicz verfüge über einen soliden Sanierungsplan. Die ehemalige Continental-Tochter kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von 270 Mio. Euro und weltweit mehr als 2100 Beschäftigte.

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