Autobranche
Bei Renault geht es weiter abwärts

Renault bekommt den Dreh nicht hin: Der Absatz des französischen Autokonzerns ist im ersten Halbjahr 2009 um 16,5 Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge eingebrochen. Selbst die Billigheimer können den Trend nicht umkehren.

HB PARIS. Ohne die rumänische Billigmarke Dacia, die ihren Absatz in Europa fast verdoppelte, wäre der Rückgang noch stärker gewesen. Der Konzern habe aber seinen Anteil am Pkw-Markt in Europa mit 8,4 Prozent verteidigt, teilte Renault am Freitag in Paris mit. Der Weltmarktanteil sei leicht auf 3,7 Prozent gestiegen.

Der Weltabsatz des Renault-Konkurrenten PSA PSA Peugeot Citroen Citroen war im ersten Halbjahr um 14 Prozent zurückgegangen.

Zur Jahresmitte erwartet Renault einen Verlust. Die operative Marge sei negativ, heißt es. Der Kapitalfluss war zwar „deutlich positiv“. Doch Nissan und Volvo trugen im ersten Quartal mehr als 1,2 Mrd. Euro Verlust bei und die russische Beteiligung AvtoVAZ schreibt ebenfalls rote Zahlen. Für das zweite Halbjahr erwartet Renault bessere Absatzzahlen, weil mehrere neue Modelle auf den Markt gebracht worden seien. Der Markt nahm die Meldung positiv: Die Aktie stieg am Vormittag um 1,66 Prozent auf 26 Euro.

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