Autobranche
BMW denkt an weitere Kürzungen

Die Wirtschaftskrise hat die Autobauer weiterhin voll im Griff. BMW schließt nicht aus, dass im kommenden Jahr die Produktion weiter gekürzt werden muss. Kostensenkungsmaßnahmen bleiben ebenfalls eine Option.

reuters FRANKFURT. Niemand könne verlässlich sagen, wie lange die Krise dauern und wie stark die Einbrüche sein werden, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson dem Magazin "Auto, Motor und Sport" laut Vorabbericht vom Samstag. "In puncto Produktionskürzungen schauen wir uns die Marktentwicklung in den kommenden Wochen genau an und entscheiden dann über mögliche Schritte", kündigte der Manager an. "Darüber hinaus behalten wir uns vor, an allen Stellschrauben zu drehen, die geeignet sind, das Unternehmen durch diese schwierige Zeit zu steuern."

Wegen der weltweiten Absatzflaute tritt BMW wie viele andere Autobauer auf die Bremse und produziert dieses Jahr weniger Fahrzeuge als geplant. In den deutschen Werken wurden dafür beispielsweise die Ferien über Weihnachten hinaus verlängert. Bereits Anfang November hatte BMW sein - ohnehin schon reduziertes - Gewinnziel gekappt und sich vom ursprünglich geplanten Rekordabsatz von mehr als 1,5 Millionen Fahrzeugen in diesem Jahr verabschiedet.

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