Autobranche
BMW will Produktivität weiter steigern

Der Autobauer BMW will auch im Krisenjahr 2009 seine Produktivität um sieben bis acht Prozent steigern. Bei konstanten Volumina sei eine Verbesserung in der Größenordnung des Vorjahres möglich

HB MÜNCHEN. Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt sagte dem Magazin "Auto Motor und Sport": Ziel sei es, "auch in schwierigen Zeiten profitabel zu sein". Bei BMW war im vergangenen Jahr der Absatz auf 1,44 Mio. zurückgegangen.

Auf die Frage, ob der Konzern bis 2012 wie geplant 1,8 Mio. Autos verkaufen werde, antwortete Arndt: "Ob so eine Größenordnung erreicht werden kann, hängt maßgeblich davon ab, wie sich weltweit die Wirtschaftslage in Zukunft entwickelt. Das ist derzeit jedoch unklar."

Wegen der rasanten Talfahrt auf den Automärkten will BMW den Angaben zufolge noch stärker sparen. "Aufgrund der sehr schwachen Marktperformance im Januar und der Erwartung, dass das gesamte erste Quartal nicht wesentlich besser wird, müssen wir jeden Cent zweimal umdrehen. Die Kostenziele für 2009 haben wir deswegen natürlich noch einmal nachgeschärft", sagte Arndt. Details will BMW erst bei der Bilanz-Pressekonferenz am 18. März nennen. Der Konzern hatte lang vor der Krise angekündigt, bis 2012 mehr als sechs Mrd. Euro sparen zu wollen.

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