Autobranche
Deutsche Staatshilfe schönt Europas Automarkt

Staatliche Hilfen haben den Autoabsatz in Europa nur wenig auf die Beine geholfen: Im Februar wurden rund 18 Prozent weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Januar kletterten die Verkäufe allerdings deutlich an. Die deutschen Autobauer profitieren davon allerdings nur bedingt.

HB FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Pkw-Neuzulassungen sind in Europa im Februar um über 18 Prozent zurückgegangen. Den stärkeren Rückgang verzeichneten mit einem Minus von 30 Prozent die neuen EU-Mitgliedsländer, wie der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Freitag in Brüssel mitteilte.

In Westeuropa ging die Nachfrage dank der zweistelligen Wachstumsrate auf dem deutschen Markt um 17 Prozent zurück. Insgesamt wurden im Februar 968 200 neue Wagen in den Verkehr gebracht. In Deutschland siteg der Absatz im Vergleich zum Januar um 21,5 Prozent. Damit verhinderten die Autokäufer in Deutschland aus europäischer Sicht einen noch schärferen Einbruch.

Ein Plus bei den Autoverkäufen verzeichneten neben Deutschland im Februar nur Polen und Luxemburg. Besonders hart traf es dagegen die Autohändler in Spanien mit einem Einbruch von 48,8 Prozent im Jahresvergleich. In Italien sank der Neuwagenabsatz um 24,4 Prozent, in Großbritannien um 21,9 Prozent.

Von den deutschen Marken verzeichnete Daimler die größten Einbußen. Der Absatz sank um fast 30 Prozent auf 42 600 Autos. Beim Wettbewerber BMW gingen die Verkäufe mit minus 29 Prozent auf 40 900 Wagen fast ebenso stark zurück.

Besser schlug sich Europas größter Autobauer Volkswagen mit einem konzernweiten Minus von über zehn Prozent auf 210 300 Fahrzeuge. Der um Staatshilfen bemühte Autobauer Opel mit der britischen Schwestermarke Vauxhall lag mit rund 22 Prozent im Minus bei 70 600 Einheiten.

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