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Autobranche: Fiat und Magna buhlen um Opel

Lange dauerte das Rätselraten um die Zukunft für Opel. Nun bahnen sich zumindest zwei Lösungen an: Der Autobauer steht vor einer Übernahme durch den italienischen Konkurrenten Fiat - oder dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Ein Einstieg von Fiat treibt deutsche Arbeitnehmervertreter allerdings auf die Barrikaden.

hz/kk/pm/str/HB MAILAND/FRANKFURT. Bei der Suche nach einem Investor für den ums Überleben ringenden Autobauer Opel kristallisieren sich erste ernsthafte Interessenten heraus. Als heiße Anwärter für den Rüsselsheimer Traditionskonzern gelten Fiat und der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna. „Magna und Fiat reihen sich ein in diese Reihe möglicher Partner. Aber klar ist auch, dass es derzeit keinerlei Vorentscheidungen gibt“, sagte der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU). Auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsministers Hendrik Hering (SPD) bestätigte, dass Fiat und Magna zu den Hauptinteressenten für Opel zählen.

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Einen Einstieg von Fiat sehe er aber problematisch wegen der hohen Schulden und Überkapazitäten der Italiener, sagte Hering seinem Sprecher Joachim Winkler zufolge am in Mainz. Opel beschäftigt rund 3 400 Arbeiter in einer Motoren- und Getriebefabrik in Rheinland-Pfalz.

Bereits in der kommenden Woche soll wohl allerdings schon eine entsprechende Absichtserklärung zwischen Fiat und Opel unterzeichnet werden. Fiat und das Management von Opel lehnten eine Stellungnahme ab. Opel-Betriebsratschef Klaus Franz jedoch bestätigte, dass Fiat eine Mehrheitsübernahme anstrebe. In Verhandlungskreisen hieß es, Fiat habe bereits in der vergangenen Woche Kontakt mit der Bundesregierung aufgenommen.

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