Autobranche
Ford beteiligt Mitarbeiter stärker an Gesundheitskosten

Der US-Autokonzern Ford hat seinen amerikanischen Mitarbeitern weitere Einzelheiten seiner Sparpläne vorgestellt. Das Unternehmen will weniger für die Gesundheitsvorsorge leisten und Leistungszulagen drastisch einschränken.

HB DETROIT. In dem Schreiben von Schreiben von Ford-Americas-President Mark Fields an die Beschäftigten heißt es, die aktiv beschäftigten Angestellten müssten sich ab dem kommenden Jahr noch stärker an der Gesundheitsvorsorge beteiligen. Es wäre das zweite Jahr in Folge mit einer solchen Erhöhung. Zudem gebe Ford 2007 das Merit Increase Program auf, den Angestellten würden somit nur in Ausnahmefällen höhere Leistungszulagen gezahlt.

Der Automobilkonzern setzt zur Sanierung des Nordamerikageschäft derzeit das umfangreiche Programm Way Forward um. Es sieht den Abbau von 44 000 Stellen sowie die Schließung einer Reihe von Werken in Kanada und den USA vor. In der vergangenen Woche hatte Ford mit 5,8 Mrd. Dollar den höchsten Quartalsverlust seit 1992 ausgewiesen. Belastend wirken vor allem die hohen Gesundheitskosten. Im vergangenen Jahr beliefen sich diese laut Ford auf 3,5 Mrd. Dollar.

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