Autobranche
Ford schockt mit historischer Rückrufaktion

Erst vor kurzem schockte Toyota die Autobranche mit der Meldung, dass es wegen Fußmatten in Millionen Fahrzeugen zu Problemen kommt. Nun legt Ford mit einer historischen Rückrufaktion nach: 4,5 Millionen Autos müssen zurück in die Werkstätten.

HB WASHINGTON. Der Autohersteller Ford ruft weitere 4,5 Mio. Fahrzeuge zurück. Defekte Geschwindigkeitsregler, die im Verdacht stehen, Motorbrände verursacht zu haben, brockten dem US-Konzern die größte Rückrufaktion in seiner Unternehmensgeschichte ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.



„Die Daten zeigen, dass die Mehrheit der zurückgerufenen Wagen kein signifikantes Sicherheitsrisiko aufweist. Wir rufen die Fahrzeuge zurück, um Kunden zu beruhigen und spätere Bedenken zu beseitigen“, erklärte Ford. Wie teuer die Aktion sein werde, sagte der US-Konzern nicht. Unterdessen teilte Texas Instruments mit, dass bei den Bränden mehrere Faktoren zusammengekommen seien und nicht der Tempo-Regler „Grundursache“ gewesen sei. US-Verkehrsminister Ray LaHood rief die Autofahrer auf, die Warnung des Konzerns zu beachten und die betroffenen Modelle schnellstmöglich zur Reparatur zu bringen.

Der Ford-Rückruf ist die zweite große Rückruf-Aktion in der Autobranche innerhalb weniger Wochen. Erst Ende September hatte Toyota etwa 3,8 Mio. Autos in den USA aufgrund möglicher loser Fußmatten, die das Gaspedal blockierten, zurückgeholt. Mehrere Unfälle, bei denen fünf Menschen getötet wurden, wurden damit in Verbindung gebracht.

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