Autobranche
General Motors will Millarden in Opel stecken

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) steckt weiter tief in der Verlustzone. Im ersten Quartal fuhr der größte US- Autobauer ein Minus von 3,3 Mrd. Dollar ein (2,1 Mrd Euro) - der dritte Quartalsverlust in Folge. Der Umsatz sank um knapp zwei Prozent auf 42,7 Mrd. Dollar, teilte GM am Mittwoch in Detroit mit.

HB DETROIT/RÜSSELSHEIM. Analysten hatten allerdings einen noch weit größeren Verlust erwartet. Ein Jahr zuvor hatte das Minus lediglich 42 Mill. Dollar betragen. In den vergangenen drei Jahren erlitt GM besonders wegen des schwachen US-Marktes insgesamt Verluste von über 50 Mrd. Dollar.

Auf den Gewinn drückten im ersten Quartal hohe Belastungen durch die GM-Finanzsparte und die in einem Insolvenzverfahren steckende ehemalige Zuliefertochter Delphi. Weitere Milliardenkosten entstanden durch Stellenstreichungen und den Konzernumbau sowie durch negative Steuereffekte in Europa.

Mit dem japanischen Erzrivalen Toyota liefert sich GM ein Kopf-an- Kopf-Rennen um den Titel des absatzstärksten Autobauers der Welt. Während GM im ersten Quartal mit 2,25 Mill. Autos etwas weniger Wagen verkaufte als im Vorjahr, legte Toyota zu. Die Japaner sind zudem sehr profitabel.

Der US-Automobilkonzern will bis 2012 insgesamt neun Milliarden Euro in Opel investieren, kündigte GM-Europapräsident Carl Forster-Peter am Mittwoch an. 6,5 Milliarden Euro davon sollten in die Entwicklung neuer Modelle und Antriebssysteme fließen. Der Autobauer wolle seine deutschen Werke in Rüsselsheim, Bochum, Kaiserslautern und Eisenach kräftig fördern.

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