Autobranche in der Krise
Leoni schickt Beschäftigte in Kurzarbeit

Die Absatzkrise der Autobranche hat nun auch den Autozulieferer Leoni erwischt. Allein im Stammwerk Roth wird die Arbeitszeit in der Produktion im kommenden halben Jahr um 25 Prozent reduziert.

HB MÜNCHEN. Wie zahlreiche Unternehmen fährt auch der Bordnetze- und Kabelhersteller Kurzarbeit. Ein Großteil der rund 4 200 Beschäftigten in Deutschland sei betroffen, vor allem Mitarbeiter in der Produktion, sagte ein Sprecher des Nürnberger Konzerns am Montag.

An manchen der rund 22 Standorte in Deutschland sei schon ab Januar Kurzarbeit angesetzt worden, in den meisten anderen ab Februar. Umfang und Zeit seien jeweils unterschiedlich geregelt.

Im Stammwerk Roth, das zur Sparte Draht und Kabel gehört, wird die Arbeitszeit in der Produktion im kommenden halben Jahr um 25 Prozent reduziert. Im größten und ältesten Leoni-Werk in Deutschland sind rund 800 Menschen beschäftigt.

Am Standort Kitzingen, dem Herzstück der Sparte Bordnetze, sind für sechs Monate Kürzungen um 20 Prozent vorgesehen. In dem Werk arbeiten rund 650 Personen in Forschung und Entwicklung, der Herstellung von Prototypen sowie in Verwaltung und Vertrieb. Weltweit beschäftigt Leoni mehr als 50 000 Menschen.

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