Autobranche
Karmann kann nicht produzieren

Bei Karmann stockt die Autoproduktion. Wegen des Insolvenzverfahrens beim Osnabrücker Cabriohersteller fehlen an allen Ecken und Kanten Teile. Das macht die Aufgabe nicht einfacher.

HB OSNABRÜCK. Pietro Nuvoloni, Sprecher des Insolvenzverwalters Ottmar Hermann, bestätigte, dass einige Zulieferer wegen des Insolvenzverfahrens Karmann nicht mehr belieferten. „Es besteht dort eine Verunsicherung“, sagte er. Nicht betroffen vom Produktionsstopp seien die Rohbaufertigung für den Mercedes SLK und die Herstellung von Dachsystemen für BMW und Renault. Auch die Produktion von weiteren Komponenten für BMW laufe problemlos.

„Der Insolvenzverwalter führt derzeit intensive Gespräche“, sagte Nuvoloni. Es sei nicht ungewöhnlich, dass die Produktion während eines Insolvenzverfahrens zeitweilig stoppe.

Die Produktion des CLK sei am Montagmittag gegen 12.00 Uhr eingestellt worden, sagte der Unternehmenssprecher. Im Bereich Karosseriebau und der Lackierung stehen die Bänder voraussichtlich am Mittwoch (29. April) still. Karmann hatte vor Ostern Insolvenz angemeldet. Die Herstellung des CLK soll im Frühsommer beendet werden. Damit endet die Ära der Autoproduktion bei Karmann.

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