Autobranche
Mazda streicht Jahresprognose zusammen

Der japanische Autobauer Mazda hat nach enttäuschenden Quartalszahlen seine Jahresprognose gesenkt. Höhere Stahlpreise, ein stärkerer Yen und die weltweit schwache Autonachfrage hätten das Ergebnis von Juli bis September belastet.

, Der Betriebsgewinn sank im zweiten Quartal um 20 Prozent auf 32,4 Mrd. Yen (249 Million Euro) und blieb damit deutlich hinter den Markterwartungen von 126 Mrd. Yen zurück. Der Nettogewinn brach um 45 Prozent auf 14,5 Mrd. Yen (111 Mio. Euro) ein. Der Umsatz fiel um fünf Prozent auf 841,9 Mrd. Yen (6,5 Mrd. Euro).

Mazda, das zu einem Drittel dem amerikanischen Ford-Konzern gehört, leidet noch stärker unter dem starken Yen als seine japanischen Konkurrenten, da es einen Großteil seiner im Ausland verkauften Wagen aus Japan exportiert. Neue Wechselkurseinschätzungen waren somit der Hauptgrund für das Zusammenstreichen der Jahresprognose.

Mazda rechnet nun im Geschäftsjahr, das Ende März endet, mit einem Betriebsgewinn von 90 statt 115 Mrd. Yen. Der Nettogewinn werde bei 50 statt wie bisher angenommen bei 70 Mrd. Yen liegen, erklärte der japanische Konzern. Mazda-Aktien haben alleine im letzten Monat 50 Prozent ihres Wertes verloren.

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