Autobranche
Mercedes startet Abfindungsprogramm

Die Krise in der Autobranche könnte bei Mercedes-Benz nun auch personelle Konsequenzen haben: Daimler will sich in seinem größten Produktionswerk Sindelfingen offenbar von Verwaltungskräften und produktionsnahen Mitarbeitern trennen.

HB DÜSSELDORF/STUTTGART. Einem von Reuters eingesehenen Mitarbeiter-Brief zufolge bietet die Personalabteilung des Mercedes-Benz-Werkes Sindelfingen diesem Mitarbeiterkreis an, freiwillig über Frühpensionierung, Altersteilzeit oder Ausscheidensvereinbarungen das Unternehmen zu verlassen. Diese Vereinbarungen könnten bis Ende Februar abgeschlossen werden. Mitte November sollten dazu Informationsgespräche stattfinden.

Daimler wollte sich zu dem Brief nicht im Detail äußern. Eine Sprecherin sagte, der Konzern plane zwar kein neues Personalabbauprogramm. "Grundsätzlich kann es im Rahmen der Umsetzung von Effizienzsteigerungen zu kleineren Anpassungen kommen", sagte sie.

Daimler kämpft derzeit mit einer ausgeprägten Absatzflaute und lässt bereits seit Wochen tageweise die Produktion ruhen. Über den Jahreswechsel werden rund 150 000 Beschäftigte bundesweit in eine Zwangspause geschickt, die zum Teil vier Wochen dauert. Damit will Mercedes-Benz die hohen Fahrzeugbestände reduzieren und eine weitere Produktion auf Halde vermeiden.

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