Autobranche
Mercedes und BMW bremsen Talfahrt

Mit Daimler, BMW und PSA Peugeot Citroen haben heute die drei ersten großen Autobauer ihre Absatzzahlen für den Monat Juni vorgelegt. Während die Franzosen weiter massiv schwächeln, hat sich die Talfahrt bei Daimler und BMW verlangsamt. Dementsprechend fallen auch die Ausblicke für die kommenden Monate aus.

HB MÜNCHEN/STUTTGART/PARIS. Nach einer monatelangen Durststrecke hat sich die Talfahrt der Autobauer BMW und Daimler im Juni zumindest verlangsamt. Das Stuttgarter Unternehmen meldete am Dienstag einen Absatz von 111 300 Fahrzeugen für seine Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars (Mercedes, AMG, Smart, Maybach). Dies waren 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Mai hatte das Minus noch bei 12,4 Prozent gelegen.

Auf dem Heimatmarkt trat Daimler trotz anziehender Verkäufen bei der neuen E-Klasse und bei der kleineren B- und A-Klasse und dem smart mit einem Minus von 1,3 Prozent nahezu auf der Stelle. Trotzdem habe die Entwicklung im Juni die eigenen Erwartungen übertroffen, hieß es in der Mitteilung. Für das zweite Halbjahr ist Daimler optimistisch und geht von einer Stabilisierung der Absatzentwicklung aus.

Besonders gut lief es für die Schwaben abermals in China, Dort legten die Verkäufe um 45 Prozent auf 5 300 Einheiten zu. In den USA hingegen musste Daimler einen Absatzrückgang um mehr als ein Viertel auf 16 300 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen.

Von der Kernmarke Mercedes-Benz wurden mit 100 300 Stück 5,4 Prozent weniger Wagen als ein Jahr zuvor verkauft. Eine abermals herbere Einbuße erlebte die Kleinwagen-Marke smart: Vom Stadtwagen gingen 11 000 Stück an die Käufer, ein Minus von 17,1 Prozent. Insgesamt haben die Schwaben nun nach sechs Monaten im laufenden Jahr knapp ein Fünftel weniger Autos der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach als ein Jahr zuvor verkauft. Der Absatz ging auf 544 400 Einheiten zurück.

Bei BMW lag der Rückgang mit 127 546 verkauften Autos zwar noch 12,7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. „Es gibt erste Anzeichen für eine leichte Erholung auf den Automobilmärkten“, erklärte Vertriebschef Ian Robertson. „Ob dieser Trend nachhaltig ist, bleibt jedoch abzuwarten.“ Im ersten Halbjahr lag das Minus mit 615 454 Einheiten immer noch bei 19,5 Prozent, da der Start ins Jahr sehr schwach ausgefallen war. So hatte BMW für den Mai noch ein Minus von 18 Prozent gemeldet, Anfang des Jahres hatte der Absatz sogar um knapp ein Viertel unter den Vorjahreswerten gelegen.

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