Autobranche
Nissan verheizt Milliarden

Schlimme Zahlen, aber die Erwartungen waren noch düsterer: Nissan einen Verlust von umgerechnet 1,76 Mrd. Euro eingefahren. Der japanische Autohersteller gibt sich für das laufende Geschäftsjahr aber wieder optimistischer.

HB TOKIO. Der Umsatz ging um 22 Prozent auf 8,43 Billionen Yen zurück. Der leitende Geschäftsführer Toshiyuki Shiga machte bei der Vorlage der Bilanz die US-Finanzmarktkrise, den weltweiten Wirtschaftsabschwung und den starken Yen, der japanische Exportwaren im Ausland teurer macht, für das Abrutschen in die Verlustzone verantwortlich.

Für das laufende Geschäftsjahr, das im März 2010 endet, zeigte sich die Unternehmensführung etwas optimistischer. Vorstandschef Carlos Ghosn begründete die Hoffnung auf eine Verbesserung des Geschäfts mit den Worten, es gebe wieder einen besseren Zugang zu Krediten. Außerdem zeigten die staatlichen Konjunkturprogramme Wirkung, und das Vertrauen der Verbraucher kehre zurück. „Die Krise geht weiter, die Marktbedingungen sind schwankungsanfällig“, sagte Ghosn in Tokio.

Nissan hatte im Jahr zuvor noch einen Rekordgewinn von umgerechnet 3,6 Mrd. Euro gemeldet. Das Unternehmen ist der drittgrößte Autobauer in Japan nach Toyota und Honda und gehört zum französischen Renault-Konzern.

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