Autobranche
Nissan will ab März mehr Autos produzieren

Der drittgrößte japanische Autobauer will seine Produktionskürzungen ab März zum Teil wieder rückgängig machen. Dies sei nicht auf bessere Verkaufszahlen zurückzuführen, sondern reflektiere nur den erwarteten Absatz ab April.

HB TOKIO. Dennoch bleibe der Absatzmarkt schwach und unvorhersehbar, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die Aufhebung der Produktionskürzungen sei nicht auf bessere Verkaufszahlen zurückzuführen, sondern reflektiere nur den erwarteten Absatz ab April. Die Aktien des Konzerns, die zu 44 Prozent von Renault gehalten werden, schlossen zwischenzeitlich an der Tokioter Börse 2,3 Prozent im Plus.

Das Wirtschaftsblatt „Nikkei“ hatte berichtet, Nissan werde voraussichtlich 60 000 bis 70 000 Fahrzeuge im kommenden Monat vom Band laufen lassen, fast 30 000 mehr als im Februar. Nissan bestätigte den Bericht. Der Autobauer hatte zuvor erklärt, angesichts der weltweiten Absatzkrise sollten die japanischen Fabriken im Februar und März im Schnitt nur an der Hälfte der Tage produzieren. Zu dem Zeitpunkt peilte die japanische Nummer drei nach Toyota und Honda an, den Fahrzeug-Bestand bis Ende März auf 480 000 Stück zu reduzieren. Analysten erwarten bei Nissan ebenso wie bei Toyota den ersten Verlust seit langem für das am 31. März endende Geschäftsjahr.

Auch Toyota plant seine Produktion in Japan im Mai wieder leicht zu erhöhen.

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