Autobranche
Nutzfahrzeugmarkt in Europa schrumpft im Januar weiter

Der Abwärtstrend in der Autobranche setzt sich fort: In Europa ist der Nutzfahrzeugmarkt im Januar um mehr als ein Drittel eingebrochen. Am stärksten trifft der Rückgang Vans und Kleintransporter.

HB FRANKFURT. Insgesamt seien nur noch 145.187 neue Vans, Transporter, Lkw und Busse verkauft worden - ein Minus von 35,6 Prozent, teilte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Mittwoch mit. Der Rückgang zeige sich über alle vier Sparten hinweg. Am stärksten traf die Absatzkrise aber Vans und Kleintransporter bis zu 3,5 Tonnen, deren Verkaufszahlen im vergangenen Monat um 36,6 Prozent zurückgingen. Dabei fiel das Minus in Westeuropa etwas stärker aus als in den neuen EU-Mitgliedstaaten.

Am anderen Ende der Gewichtsskala, bei den schweren Lkw über 16 Tonnen, wurden insgesamt 34,7 Prozent Fahrzeuge weniger abgesetzt. Hier fiel der Einbruch in den neuen EU-Staaten mit einem Minus von 57,6 Prozent besonders deutlich aus. In Westeuropa lag der Rückgang bei 31,9 Prozent.

Damit setzt sich der Abwärtstrend in der Branche fort. Im Jahr 2008 war der Nutzfahrzeugmarkt in Europa nach ACEA-Zahlen um neun Prozent geschrumpft.

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