
HB BOCHUM. Die Modellreihe der General Motors-Tochter soll 2011 anlaufen. Die Kapazität ist auf 190 000 Autos im Jahr ausgelegt“, sagte Einenkel. In den auf vier Wochen verlängerten Sommer-Werksferien soll der umfangreiche Umbau für die Produktionslinie des Kompaktvans erfolgen. Hoffnungen macht sich der Betriebsrat auch auf einen Anteil am neuen Astra Caravan sowie auf den Bau des Elektroautos Ampera. Die Voraussetzungen für den Ampera seien in Bochum gut.
Ursprünglich sollte die Fertigung im April nach Österreich verlagert werden. „In den Verhandlungen haben wir erreicht, dass die Produktion bis Sommer 2010 in Bochum bleibt“, sagte Einenkel. Über die weitere Zukunft der Opelwerke wollen Betriebsräte, Gewerkschaft und Geschäftsführung voraussichtlich von der kommenden Woche an verhandeln. Am Freitag treffe sich zunächst der Aufsichtsrat, sagte Einenkel.
Den bisherigen Plänen zufolge sind in Bochum 1800 bis 2000 der 5900 Arbeitsplätze gefährdet. In den 5900 Stellen sind nach Angaben des Betriebsrates 1000 ausgelagerte Arbeitsplätze enthalten. Diese Beschäftigten hätten aber über Jahre hinaus noch ein Rückkehrrecht zu Opel. Im vergangenen Jahr sind in Bochum insgesamt 140 000 Autos der Modelle Zafira, Astra Caravan und Astra Fünftürer produziert worden.