Autobranche
Opel profitiert von Abwrackprämie

Die Opel-Mutter General Motors bedankt sich bei der Bundesregierung. Der Grund: Dank der Abwrackprämie sind die Bestellungen für Autos von Opel so stark gestiegen, dass der Autobauer die Kurzarbeit kürzt und sogar Zusatzschichten fährt.

HB RÜSSELSHEIM/EISENACH. Angesichts des Nachfrageanstiegs durch die Abwrackprämie will der Autobauer Opel seine geplante Kurzarbeit reduzieren. Davon werde die Corsa-Produktion in Eisenach und im spanischen Saragossa profitieren, sagte der Vize- Präsident der Opel-Mutter General Motors Europa, Alain Visser, dem Magazin „auto motor und sport“.

In beiden Werken würden zwei Tage Kurzarbeit gestrichen. Ursprünglich hatte Opel für Eisenach im Februar zehn Tage Kurzarbeit eingeplant, für Saragossa sechs Tage. Im Stammwerk Rüsselsheim, wo das neue Spitzenmodell Insignia gebaut wird, solle die Produktion sogar ausgeweitet werden.

Inzwischen lägen für den Wagen 60 000 Bestellungen vor. Wegen der guten Auftragslage beim Insignia werde das Werk Rüsselsheim im März zwei Zusatzschichten einlegen, sagte Visser. Ob auch im Opel-Werk Bochum, wo der Astra und der Zafira gefertigt werden, Kurzarbeit reduziert wird, stehe noch nicht fest.

Der General-Motors-Manager dankte ausdrücklich der Bundesregierung für die rasche Einführung der Abwrackprämie. Die Prämie von 2 500 Euro für verschrottete Altfahrzeuge wirke sich positiv auf Nachfrage und Beschäftigung aus.

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