Autobranche
Renault bekommt langsam die Kurve

Die Autokrise macht sich weiterhin beim Autobauer Renault negativ bemerkbar. Auch im dritten Quartal ist der Umsatz rückläufig. Aber die Franzosen konnte ihr Minus weiter verringern.
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HB PARIS. Die Absatzkrise auf dem Automarkt hat dem französischen Autobauer Renault auch im dritten Quartal einen zweistelligen Umsatzrückgang beschert. Allerdings habe sich das Minus weiter verringert und der positive Trend im operativen Geschäft aus dem Vorquartal bestätigt, teilte das Unternehmen nach Börsenschluss mit. In der Periode Juli bis September sank der Konzernumsatz um 11,3 Prozent auf 8,102 Milliarden. Im zweiten Quartal hatten sich die Erlöse noch um 16,9 Prozent und im ersten Jahresviertel um 30,8 Prozent ermäßigt. Damit summiert sich der Umsatz der ersten neun Monate auf 24,093 Mrd. Euro, ein Minus von 19,9 Prozent.

Der weltweite Absatz der Franzosen kletterte im dritten Quartal um 0,8 Prozent, wobei die Verkäufe in Europa um 9,1 Prozent zulegten, während sie im Rest der Welt um 10,5 Prozent absackten. Damit stieg der Marktanteil in Europa im Berichtszeitraum um 0,7 Prozentpunkte.

Weiteren Angaben zufolge befindet sich der Automobilkonzern auf Kurs, sein Ziel eines positiven Cashflows in diesem Jahr zu erreichen. Ferner kündigte Renault an, den Marktanteil in Europa 2009 zu steigern.

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