Autobranche
Sberbank zeigt Interesse an Opel

Die staatlich kontrollierte russische Sberbank hat sich erstmals zu einem möglichen Einstieg bei Opel geäußert: Sie erwägt eine Beteiligung an einem Gebot für die deutsche General-Motors-Tochter, wie Konzern-Chef German Gref am Freitag erklärte. Das Management prüfe in diesem Zusammenhang Unterlagen.

HB MOSKAU. Das Interesse an einem Opel-Geschäft sei größtenteils von staatlichen Interessen geleitet. Um die Kapitaldecke der Bank zu stärken, sei die geplante Ausgabe von bis zu 15 Milliarden zusätzlichen Aktien bereits im zweiten Halbjahr 2009 denkbar.

Die Sberbank ist seit längerem im Gespräch als Partner von Magna bei einer Opel-Beteiligung. Auch der russische Hersteller Gaz wird im Rahmen dessen genannt. Auf diese Weise soll Russland als neuer Absatzmarkt erobert werden.

Magna strebt Berichten zufolge eine Opel-Minderheitsbeteiligung von knapp 20 Prozent an. Gaz und Sberbank könnten zusammen etwa 30 Prozent der Anteile übernehmen, die Opel-Mutter General Motors könnte bis zu 40 Prozent behalten.

Beim hochverschuldeten Gaz-Konzern hatte es zuletzt geheißen, man wolle gemeinsam mit Opel und Magna Autos in Russland bauen. Pläne für einen Einstieg bei Opel wurden von Gaz dementiert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%