Autobranche
Sogar Audi braucht Staatsgelder

Audi geht es fraglos besser als den anderen Premiumherstellern in Deutschland: Seit Monaten steigen die Verkaufszahlen, wo sie bei anderen deutlich sinken. Allerdings spürt Audi die Krise in der Autobranche dennoch so stark, dass Vorstandschef Rupert Stadler nun nach Staatshilfe ruft.

HB INGOLSTADT. Der Autobauer Audi will an möglichen Staatshilfen für die Automobilindustrie auch teilhaben. "Wenn es ein Instrumentarium vom Staat gibt, dann sollte es allen zugänglich sein", sagte Audi-Chef Rupert Stadler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Und wenn Amerika seine Autoindustrie unterstützt, dann ist die Europäische Union gut beraten, Vergleichbares zu tun, insbesondere um neue Umwelttechnologien und Antriebsformen im Auto zu fördern."

Prognosen wagte er nicht. Wie schlimm die Krise für die Autoindustrie im kommenden Jahr wird, könne heute niemand seriös beantworten, sagte Stadler. "Wir sehen die Markteinbrüche in Amerika und innerhalb Europas, auch Asien wächst nicht mehr so wie bisher." Die VW-Tochter werde aber besser aus der Krise herauskommt als der Wettbewerb.

Zu der Arbeitsplatzgarantie sagte der Audi-Chef: Das Paket Zukunft Audi gelte selbstverständlich weiter. Das gelte einerseits für die darin enthaltene Arbeitsplatzgarantie bis 2011, aber andererseits auch für das mit den Arbeitnehmervertretern vereinbarte Leistungsversprechen.

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