Autobranche
Streik bei Volkswagen in Mexiko

Im mexikanischen VW-Werk Puebla haben Beschäftigte die Arbeit niedergelegt, um mehr höhere Gehälter durchzusetzen. Die Gewerkschaft fordert für ihre rund 9 700 Mitglieder in der Autofabrik 8,5 Prozent mehr Geld. Volkswagen hat vier Prozent angeboten.

HB MEXIKO-STADT. Bei einer Urabstimmung hatten 54 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter das Angebot als unzureichend zurückgewiesen. Die Tarifverhandlungen hatten nach neun Tagen kein Ergebnis gebracht. Nach Angaben des Unternehmens sollten die Gespräche am Freitagnachmittag (Ortszeit) wieder aufgenommen werden.

Im vergangenen Jahr liefen in Puebla rund 300 000 Fahrzeuge vom Band, mehr als zwei Drittel davon waren Jetta, der Rest New Beetle. Volkswagen will die Produktion in diesem Jahr auf rund 350 000 Fahrzeuge erhöhen, auch um seine Exporte in die USA zu steigern.

Bereits vor zwei Jahren hatten die VW-Mitarbeiter in Puebla während der Tarifverhandlungen vier Tage lang gestreikt. 2001 ruhte die Arbeit sogar 18 Tage lang, bevor sich beide Seiten einigten. Volkswagen ist neben DaimlerChrysler und General Motors (GM) einer der größten Auto-Exporteure aus Mexiko.

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