Autobranche
Subaru zeigt Interesse an Chrysler- und GM-Händlern

Der japanische Autobauer Subaru erwägt in den USA eine Allianz mit den Autohändlern, die die angeschlagenen Rivalen General Motors und Chrysler loswerden wollen. Darüber zeigten sich Anleger alles andere als erfreut.

HB TOKIO. Viele dieser Händler könnten Interesse haben, künftig Autos der Marke Subaru zu verkaufen, sagte ein Sprecher der Subaru-Mutter Fuji Heavy Industries am Freitag. An der Tokioter Börse gerieten die Aktien von Fuji Heavy unter Druck und schlossen rund drei Prozent im Minus, nachdem die Zeitung "Mainichi" von den Plänen berichtet hatte, der Konzern wolle einige Händler der US-Autobauer übernehmen.

Die Absatz- und Wirtschaftskrise in den USA hat Chrysler bereits in die Insolvenz getrieben. Auch die Opel-Mutter GM steht offenbar kurz davor, Gläubigerschutz beantragen zu müssen. Um Kosten zu sparen, wollen beide Konzerne aus den Verträgen mit zahlreichen Autohäusern aussteigen. So beantragte Chrysler Mitte Mai beim zuständigen Gericht, bereits Anfang Juni fast 800 seiner insgesamt über 3 000 Lizenzverträge zu kündigen. GM will die Zusammenarbeit mit bis zu 2 000 Partnern einstellen.

Fuji Heavy, dessen Automarke Subaru unter anderem Geländewagen mit Allrad-Antrieb herstellt, verbuchte im Gegensatz zu vielen Rivalen 2008 gleichbleibende Absatzzahlen in den USA. Der Konzern, an dem Toyota mit 16,5 Prozent beteiligt ist, rechnet im laufenden Geschäftsjahr aber mit einem operativen Verlust von 35 Milliarden Yen (266 Millionen Euro).

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