Autobranche
VDA-Chef Wissmann: „Licht am Ende des Tunnels“

Die Talfahrt in der Autobranche ist vorbei - zumindest nach Ansicht von Matthias Wissmann, dem Präsidenten des Verbandes der Autoindustrie (VDA). Wissmann macht seine Beurteilung an den Exportziffern fest und prophezeit, dass es auf der Internationalen Automobilausstellung IAA im September "erste Elemente des kommenden Aufschwungs" geben werde.

HB OSNABRÜCK. Der Präsident des Verbandes der Autoindustrie (VDA), Matthias Wissmann, sieht die Talfahrt der Autobranche infolge der Wirtschaftskrise beendet. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte Wissmann, es gebe zurzeit eine "Stabilisierung auf niedrigem Niveau". Der Absturz der Exportziffern, der seit dem vergangenen Herbst auf allen Automobilmärkten der Welt stattgefunden habe, sei gestoppt. "Jetzt kommt es darauf an, sich aus diesem tiefen Tal herauszuarbeiten", betonte der VdA-Präsident.

Auf der Internationalen Automobilausstellung IAA im September werde man "schon Licht am Ende des Tunnels sehen" und es werde "erste Elemente des kommenden Aufschwungs" geben. "Allerdings sollten wir nicht auf eine schnelle Zauberlösung hoffen", warnte Wissmann. "Es wird länger dauern, bis wir das Absatzniveau der Jahre 2007 und 2008 wieder erreichen."

Bei der Ausstellung in Frankfurt erwartet Wissmann ein "Innovationsfeuerwerk" ­ sowohl im Bereich der klassischen Verbrennungsmotoren, als auch im Bereich alternativer Antriebe. "Unser großer Ehrgeiz ist es, in Sachen CO2-Reduktion und Umweltverträglichkeit weltweit die Spitzenrolle zu übernehmen", betonte der VDA-Präsident. "Wir sind da auf gutem Weg." Bereits in den vergangenen beiden Jahren und auch in der ersten Jahreshälfte 2009 habe die deutsche Automobilindustrie die CO2-Emissionen in immer stärkerem Maße reduziert. (Der Beitrag lag dpa in redaktioneller Fassung vor.

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