Autohandel
Hintergrund: Montis Weg zu mehr Wettbewerb

  • Mehr Wettbewerb


    EU-Wettbewerbkommissar hat Mario Monti (Foto) hat sich die Liberalisierung des Autohandels auf die Fahnen geschrieben. Bis zum vergangenen Jahr erlaubte die Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) durch Ausnahmeregelungen, dass Autohersteller exklusiv mit Händlern und Werkstätten zusammenarbeiten durften – eine nach Auffassung der EU nicht hinnehmbare Beschränkung des Wettbewerbs. Nun wird die GVO schrittweise reformiert.
  • Mehrere Marken


    Ab dem 1. Oktober dieses Jahres bekommen die Händler mehr Freiraum. Sie dürfen mehrere Automarken gleichzeitig vertreiben. Bis dahin müssen die Vertriebsverträge entsprechend geändert werden. Noch haben aber die meisten Autohersteller in Deutschland keine Verständigung mit ihren Händlern erzielt. Nur bei Daimler-Chrysler, Ford und einigen Importeuren sind die neuen Verträge schon unter Dach und Fach. Bei Opel, BMW und VW hakt es dagegen noch.
  • Mehrere Länder


    Noch weiter gehen die Änderungen der GVO, die ab 1. Oktober 2005 in Kraft treten. Dann darf jeder Händler Autos EU-weit verkaufen und Ersatzteile bei allen Herstellern bestellen. Damit können ausländische Händler problemlos in den deutschen Markt expandieren.
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