Autohersteller: BMW will Luxusautos im Irak verkaufen

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BMW will Luxusautos im Irak verkaufen

Der Münchner Autobauer BMW will nach dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Saddam Hussein den Irak als Absatzmarkt erschließen. Im abgelaufenen Jahr brachte der Krieg das bislang starke Absatzwachstum in der Region Naher Osten praktisch zum Erliegen.

HB DUBAI. BMW werde in den irakischen Markt eintreten, wenn sich die Sicherheitssituation stabilisiert habe und die Nachfrage nach neuen Luxuskarossen wieder anziehe, kündigten Konzernvertreter am Montag im arabischen Emirat Dubai an. Der Irak gilt als das an Öl zweitreichste Land der Erde.

2003 verkaufte BMW eigenen Angaben zufolge über 10 000 Autos im Nahen Osten - ein mageres Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2002 hatte der Zuwachs noch 38 Prozent betragen. Robert Bailey-McEwan, Chef von BMW Middle East, zeigte sich dennoch zufrieden. Dies sei „eine enorme Leistung in einem angesichts regionaler Konflikte und des hohen Euro-Wechselkurses anspruchsvollen Jahr“, sagte er. Dem Konzern zufolge sind die wichtigsten Märkte der Region die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Kuweit.

Im Rahmen der Detroiter Autoshow hatte der bayerische Autobauer erst vor einer Woche für 2003 mit 1,103 Millionen verkauften Automobilen den zehnten Absatzrekord in Folge ausgewiesen.

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