Autohersteller
Hyundai ist der große Krisengewinner

Kein anderer Autobauer profitiert in Deutschland so sehr von der Abwrackprämie wie Hyundai. Und auch weltweit läuft es bei dem südkoreanischen Autohersteller wie geschmiert: Hyundai hat im zweiten Quartal einen neuen Rekord verbucht.

HB SEOUL. Im zweiten Quartal 2009 habe Hyundai trotz sinkender Umsätze so viel wie noch nie in einem Vierteljahr verdient. Wie Südkoreas Branchenführer, der zusammen mit der Schwesterfirma Kia Motors Platz fünf der weltweit größten Autohersteller einnimmt, am Donnerstag mitteilte, stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 48,4 Prozent auf umgerechnet 458 Mio. Euro.

Hyundai profitierte dabei von einer schwachen Landeswährung und Steueranreizen der Regierung in Seoul, um den Autokauf auf dem heimischen Markt zu fördern, sowie vom steigenden Absatz in China und Indien. Vor allem die Ertragsstärke der Tochterunternehmen in diesen beiden Ländern hätten zu dem Ergebnis beigetragen, hieß es.

Die Umsätze fielen auf das Jahr gesehen um 11,3 Prozent auf knapp 8,1 Billionen Won. Wie der Konzern mitteilte, erreichte Hyundai dennoch im ersten Halbjahr 2009 erstmals einen weltweiten Marktanteil von fünf Prozent. „Dieses Ergebnis wurde durch steigende Anteile in den entwickelten Ländern wie die USA, China und in Europa erzielt.“ Insbesondere in China sei der Absatz vor allem aufgrund der „exklusiven“ Modelle für das Land in der ersten Jahreshälfte um 56 Prozent auf 257 000 Einheiten gestiegen.

Weltweit ging der Absatz jedoch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 5,8 Prozent auf etwas mehr als 1,4 Mio. Fahrzeuge zurück. In der zweiten Jahreshälfte erwartet Hyundai, 1,6 Mio. Autos verkaufen zu können.

Vor gut zwei Wochen hatte Hyundai seinen ersten Hybrid-Wagen auf den einheimischen Markt gebracht. Bei dem Modell Avante LPI wird der Verbrennungsmotor mit Flüssiggas (LPG) betrieben und von einem Elektromotor unterstützt.

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