Autohersteller
Mazda profitiert vom schwachem Yen

Die lebhafte Nachfrage nach seinen Autos in Europa und den USA haben Mazda Motor im Sommerquartal einen Gewinnsprung beschert. Mazda profitierte dabei besonders von einem schwächeren Yen, der die Einnahmen in Dollar und Euro rechnerisch höher ausfallen ließ.

HB HIROSHIMA. Der Autohersteller erwirtschaftete nach Angaben vom Donnerstag zwischen Juli und September einen Betriebsgewinn von 40,15 Milliarden Yen (gut 270 Millionen Euro). Auch bei anderen japanischen Autoherstellern liefen die Geschäfte zuletzt blendend, da sie ihren europäischen und US-Konkurrenten Marktanteile abjagen konnten. Mazda gehört zu einem Drittel dem angeschlagenen US-Giganten Ford, der im gleichen Zeitraum den höchsten Quartalsverlust seit 14 Jahren verbuchte.

Mazda erzielte in seinem zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro - 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Nettogewinn belief sich auf 138 Millionen Euro. Er fiel damit ein Drittel geringer aus als vor einem Jahr, als er durch Sondereinnahmen aufgebläht wurde.

Im seinem bis März laufenden Geschäftsjahr will Mazda nun rund eine Milliarde Euro verdienen und damit zehn Prozent mehr als zuletzt angepeilt. Auch diese günstigere Gewinnprognose verdankt Mazda dem schwächeren Yen. Wegen der lahmen Nachfrage auf dem Heimatmarkt wird Mazda nach eigener Schätzung im Gesamtjahr 30 000 Autos weniger verkaufen als ursprünglich geplant.

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