Autohersteller Schwacher Yen macht Suzuki im Ausland günstig

Die japanischen Notenbanker drücken seit Monaten den Yen, um den Export anzukurbeln. Für den Kleinwagenspezialist Suzuki Motor zahlt sich das aus: Aufgrund des schwachen Yens steigt die Nachfrage aus dem Ausland.
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Für das Ausland gemacht: Der Suzuki Kizashi. Dank des schwachen Yens steigt die Auslandsnachfrage nach den Wagen von Suzuki. Quelle: obs

Für das Ausland gemacht: Der Suzuki Kizashi. Dank des schwachen Yens steigt die Auslandsnachfrage nach den Wagen von Suzuki.

(Foto: obs)

TokioDer japanische Kleinwagenspezialist Suzuki Motor hat im ersten Geschäftshalbjahr dank einer starken Nachfrage außerhalb Japans mehr verdient. Die Auslandsnachfrage erhöhte sich in den Monaten April bis September um mehr als ein Fünftel, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Hier profitierte der Autohersteller auch von der Geldpolitik der japanischen Notenbank. Die Notenbanker drücken seit Monaten den Yen, um die Exportchancen der heimischen Wirtschaft zu erhöhen.

Der Überschuss stieg im ersten Halbjahr bis Ende September um fast ein Viertel auf rund 52 Milliarden Yen (387 Mio Euro). Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,4 Billionen Yen nach 1,2 Billionen vor einem Jahr. Für das bis 31. März 2014 laufende Geschäftsjahr erwartet Suzuki unter dem Strich einen Gewinn in Höhe von 100 Milliarden Yen und einen Umsatz von 2,8 Billionen Yen.

  • dpa
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