Autoindustrie
Honda geht wieder auf Überholspur

Die Autokrise ist beim japanischen Autobauer Honda voll durchgeschlagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinn um mehr als die Hälfte eingebrochen. Dennoch schlägt sich Honda besser als erwartet. Damit nicht genug. Im kommenden Jahr hat Honda Großes vor.
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HB TOKIO. Der japanische Autobauer Honda Motor hat seine Jahresgewinnprognose kräftig angehoben. Der operative Gewinn fiel zwar im zweiten Geschäftsquartal um 56 Prozent auf 65,54 Milliarden Yen (rund 478 Millionen Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Dazu trugen neben ungünstigen Wechselkursen auch niedrigere Umsätze und höhere Kosten als Folge von Produktionskürzungen bei. Der Umsatz sank um 27,2 Prozent auf 2,05 Billionen Yen.

Analysten hatten jedoch mit einem Rückgang auf 306 Millionen Euro Schlimmeres befürchtet. Dabei profitierte der weltweit siebtgrößte Hersteller vor allem von den staatlichen Anreizen zum Kauf spritsparender Autos.

Für das Geschäftsjahr bis März 2010 rechnet der Kleinwagen-Spezialist dank der hohen Nachfrage nach spritsparenden Modellen nun mit einem mehr als doppelt so hohen Gewinn wie bislang prognostiziert. Honda hob das Ziel für den Nettogewinn auf 1,1 Milliarden Euro an. Bislang war der Toyota-Rivale von 401 Millionen Euro ausgegangen. Honda hat auch Hybrid-Modelle im Angebot und schlägt sich in der Krise bislang besser als viele heimische und chinesische Konkurrenten.

Honda geht jetzt von einem Reingewinn von 155 Milliarden Yen aus statt wie bisher erwartet 55 Milliarden Yen. Zugleich hob das Unternehmen seine Prognose für den globalen Absatz von 3,3 Millionen Autos auf 3,4 Millionen Fahrzeuge an.

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